Gute Idee

Seit Frühjahr 2016 gibt es auch in Hamburg den Creative Morning. Henning Skibbe von ErlerSkibbeTönsmann brachte die Veranstaltung nach Hamburg. Weltweit treffen sich in über 150 Städten einmal im Monat Kreative aus den unterschiedlichsten Sparten, hören einen inspirierenden Kurzvortrag und kommen ins Gespräch.

Am 2. Dezember war in Hamburg Timo Blunck zu Gast, der in den 1980er Jahren als Musiker von Palais Schaumburg (nächstes Jahr soll ein neues Album rauskommen) bekannt wurde und heute Musik auch für Werbung, Events und mehr komponiert. Bei seinem Kurzvortrag ging es um Sound, Rhythmus und Musik. Es wurde auch live Bass gespielt. Thematisch war das eher weiter weg von meinem Tagesgeschäft, aber dennoch inspirierend. Und in Erinnerung bleiben wird bei mir vor allem eine Aussage von Blunck, die sich so auch auf alle anderen Kreativ-Unternehmer übertragen lässt:

Die Technologie verkürzt den Weg zum Ziel, aber man braucht noch immer eine gute Idee.

Denn genau diese Ideen unterscheiden den Profi vom Amateur, den Kommunikationsdesigner vom Anhübscher.


Und hier noch ein kurzer audiovisueller Eindruck von der Veranstaltung:

PUBKON 2014

Vom 13. bis 14. Juni fand in Berlin die »Publishing-Konferenz« PUBKON statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Software InDesign, mit der der Großteil der professionellen Designer weltweit arbeitet, um Gedrucktes zu gestalten, aber mehr und mehr auch digitale Lösungen zu produzieren. Zwei Workshops und 27 (!) Vorträge gaben den etwa 150 Teilnehmern umfassende Einblicke und Ausblicke für den Arbeitsalltag.

Ich war zur Unterstützung der Organisatoren vor Ort und für den reibungslosen Ablauf zuständig. Da alles aber von den Veranstaltern Klaas Posselt, Anselm Hannemann, Stephan Mitteldorf und Tim Gouder nahezu perfekt vorbereitet war, blieb mir genügend Zeit, vielen Vorträgen zuzuhören.

Eva-Maria Bolz gab wichtige Hinweise für gute Typografie, denn »gute Typografie ist eine Basisvorausetzung für erfolgreiche visuelle Kommunikation.« Stephan Mitteldorf und Olaf Springorum erläuterten, was schon bei Excel und Word zu beachten ist, um sich die Arbeit zu erleichtern. Heike Burch, Kai Rübsamen, Gregor Fellenz und Gerald Singelmann zeigten, wie mit den vorhandenen Möglichkeiten von InDesign (Formate, GREP, Skripte und noch mehr Skripte) der Workflow vereinfacht und verbessert werden kann.

Andere Themen waren »barrierefreie PDFs«, Formulare, E-Publishing in den verschiedensten Ausprägungen, Farbmanagement, „agiles Publishing“ und vieles mehr. Auch durfte Adobe, der Anbieter von InDesign, seine Angebotspalette vorstellen.

Leider fanden immer zwei Vorträge parallel statt. Aber alle »Sessions« wurden auf Video aufgenommen und werden demnächst für die Teilnehmer freigeschaltet. So kann man Verpasstes sehen und Gesehenes wiederholen und vertiefen.

Der Begriff »Konferenz« für die PUBKON greift viel zu kurz. Es ist vielmehr eine fundierte Weiterbildung, die alle Teilnehmer beruflich weiterbringt und allen Publishing-Profis sehr anzuraten ist. Was ich persönlich auch dieses Jahr wieder herausragend fand: Die Referenten sind (mit wenigen Ausnahmen) auch die ganze Zeit vor Ort und fliegen nicht nur für ihren Vortrag ein. Wer also keine Berührungsängste hat, kann auch in den Pausen noch dazu lernen. :-)

Auch habe ich viele neue Kollegen und ihre Arbeitsschwerpunkte kennen gelernt: sehr hilfreich, wenn man im Arbeitsalltag mal einen Spezialisten für die eine oder andere Aufgabe benötigt.

Am Tag vor der PUBKON fanden zwei intensive Workshops statt: Der eigene Laptop war mitzubringen, und so konnte man mit seiner gewohnten Computer-Peripherie entweder das Thema »E-Books« oder »DPS« tiefgreifend beackern.

Ich hoffe auf eine Neuauflage der PUBKON in 2015 und kann jedem Designer sehr empfehlen, sich dort zwecks Weiterbildung und Netzwerken anzumelden!

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Alles, was geht

Die Druckerei Langebartels & Jürgens hat sich darauf spezialisiert, aufwendige Druckproduktion jenseits von „4c, matt gestrichen“ durchzuführen. Was das genau heißt, konnten interessierte Designer am 18. Juni bei einer Druckereibesichtigung erleben. Wolfram Stier erläuterte uns die vielfältigen Möglichkeiten der Veredelung, präsentierte hochkomplexe Faltschachteln und gewährte einen umfassenden Einblick in alle Bereiche der (Mehr-als-eine)Druckerei.

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Vielen Dank an Langebartels & Jürgens, die den Besuch unkompliziert ermöglichten und speziell an Wolfram Stier und seine Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Abteilungen, die wir mit unseren Fragen löchern durften. Die vielen neuen Eindrücke führen so vielleicht bei uns Designern zu neuen, unkonventionellen Ideen, mit denen sich unsere Auftraggeber sehen lassen können.

Die Druckereibesichtigung habe ich für die Allianz deutscher Designer e.V. (AGD) organisiert, für die ich die vergangenen drei Jahre als Hamburger Regionalsprecher (zusammen mit Karen Friedrichs) aktiv war. Die Veranstaltung war kostenlos und offen auch für Nicht-AGDler.

Und hier noch ein Bild einer Stanzform, nach dem Motto „Designer sehen überall Gesichter“:

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81 Mustermeter für neue Ideen

Was ist heutzutage alles im (Offset-)Druck und bei der Weiterverarbeitung machbar? In den 81 Regalmetern (!) des Musterarchivs der Druckerei »Langebartels & Jürgens« gibt es viele Beispiele und Anregungen für die eigene Arbeit zu entdecken.

Wolfram Stier zeigt uns aufwendige Buchbinde-Techniken und Veredelungsmöglichkeiten auf verschiedenen Materialien oder aber auch ganz einfache Druckprodukte in (un)möglichen Umfängen und Formaten. Die Druckerei hat sich „Nachhaltigkeit“ auf die Fahne geschrieben – ein weiterer spannender Aspekt, der den Besuch lohnt.

Damit wir „live“ bei der Arbeit zusehen können, ist der Termin vormittags, und zwar am Mittwoch, 18. Juni um 10.30 Uhr.

Der Termin ist kostenlos (und nicht nur für AGD-Mitglieder). Bitte melden Sie sich an, damit wir besser planen können! Hier geht es zur Anmeldung.

Langebartels&Jürgens Druckereigesellschaft mbH
Wördemanns Weg 58
22527 Hamburg
http://www.langebartelsdruck.de
Direkt bei der Druckerei hält der Bus 281 und direkt auf (!) dem Haus gibt es Parkplätze.

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InDesign User Group Hamburg am 5. Juni 2014

Die InDesign User Groups sind von Adobe unabhängige, (aber) wohlwollend begleitete Veranstaltungen, bei denen sich Benutzer dieser Software zum Informationsaustausch treffen. Der Blick geht dabei oftmals auch über den „Tellerrand“ hinaus und beleuchtet alle Themen rund ums „Publishing“. Als Standortleiter Hamburg organisiere ich mit vier Kollegen zusammen die Veranstaltungen in Hamburg.

Das nächste Treffen am Donnerstag, 5. Juni 2014, stellt das Thema „Agiles Publishing“ in den Mittelpunkt. Mit diesem Begriff bezeichnen die drei Autoren Detlef Hagemann, Georg Obermayr und Matthias Günther eine neue Art der Herangehensweise beim Publizieren für Print und Digital. Was „Fokus auf den Nutzer, das Silo-Denken beenden“ genau heißt, wird Matthias Günther bei uns persönlich erläutern.* Das Buch zur Methode im Wert von € 39,90 kann im Rahmen einer Verlosung gewonnen werden! Die Website zum Buch: http://www.agile-publishing.de

Im „Praxisteil“ :-) des Abends werden mein Kollege Christof Rickmann und ich außerdem einige Tipps & Tricks zu InDesign vorstellen. Und zum Abschluss werden wir bei einer Tombola wieder wertvolle Preise verlosen – neben dem genannten Buch unter anderem auch ein Jahres-Abo der Creative Cloud von Adobe.

Die Veranstaltung ist kostenlos, zur besseren Planung bitten wir trotzdem um eine Anmeldung: http://bit.ly/idughh09

 

* Dazu passt auch dieses Zitat.

AGD-Jahrestagung in Dresden

Die Allianz deutscher Designer e.V. (AGD) veranstaltet seit nunmehr 38 Jahren ihre „Jahrestagung“, bei der neben dem kollegialen Austausch untereinander eine Reihe von Vorträgen und Workshops Anregungen und Inspirationen für den Arbeitsalltag geben. Dieses Jahr fand diese Jahrestagung Mitte März und erstmalig in Dresden statt, und der Veranstaltungsort, die traditionsreichen Gebäude der „Deutschen Werkstätten Hellerau“, und das sonnige Wetter begeisterten die Teilnehmer.

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Die Jahrestagung stand unter dem etwas merkwürdigen Motto „Act up-to-byte“. Erst durch die Ergänzung „Geschäftsbeziehungen erfolgreich im Web 2.0 entwickeln“ wurde das etwas klarer.

Die Vorträge am ersten Tag beleuchteten ganz unterschiedliche Themen: Michael Rajiv Shah (@networkfindercc) sprach über gute und schlechte Profile bei Xing und hatte – sehr gut und praxisnah – sich gleich ein paar (gute) Beispiele von den anwesenden AGDlern rausgesucht. Marco W. Linke erklärte einiges zum Thema „Webinars“, Susanne Firmenich aus Hamburg(@hamburgerliebe) berichtete, wie aus ihrem Blog und viel Leidenschaft ein erfolgreiches neues Geschäftsmodell entstand. Denis Bartelt (@DenisBartelt) sprach über Crowdfunding und Thomas Dierberger über Projektmanagement für (virtuelle) Kooperationen – leider jedoch etwas zu werbend für sein eigenes Produkt.

(Nach so viel Wissenserwerb hätte ich mir zum Ausgleich eine spielerische, kreative Phase gewünscht.) An die Vorträge schlossen sich dann Workshops an, die teilweise auf den Vorträgen aufbauten, teilweise aber noch andere Themen beleuchteten. Parallel dazu gab es auch noch weitere Vorträge, und es fiel mir schwer, mich zwischen vielen interessanten Themen zu entscheiden.

Meine Workshop-Wahl für den Nachmittag war leider ein keine gute Wahl: Ich wollte mehr wissen zum Thema „Virtuelle Kooperationen“ – schließlich wird das eines der Themen in den kommenden Monaten und Jahren sein. Leider war auch der Workshop genau wie der Vortrag vorher eine Werbeveranstaltung, so dass ich dann noch Andreas Maxbauer (@andreasmaxbauer) und seinem Vortrag zu „Angemessener Vergütung für Designleistungen“ zuhören konnte.

Ganz anders der Workshop am darauf folgenden Vormittag: Georg Obermayr (@GeorgObermayr) ist Co-Autor eines Buches über „Agiles Publishing“. In seinem Workshop stellte er diesen Ansatz näher vor, der auf der „Scrum“-Methodik beruht, die gerade in der IT-Branche heutzutage oft angewendet wird. Nicht alle Teilaspekte leuchteten uns Designern ein, so dass sich eine sehr lebhafte Diskussion entwickelte, die am Ende wohl alle Beteiligten weiter brachte: Wir Designer haben eine neue Arbeitsweise kennen gelernt, die sicher nicht bei jedem Auftrag anwendbar ist, aber genügend Ideen beinhaltet, die Arbeitsabläufe für alle Projektbeteiligten zu optimieren. Und die Autoren des Buches bekamen so wertvolle Anregungen, wie das Konzept vielleicht noch weiter entwickelt werden muss. (Wer jetzt übrigens neugierig geworden ist: Matthias Günther, Co-Autor des Buches, kommt am 5. Juni zum nächsten, wie immer kostenlosen Treffen der InDesign User Group Hamburg und stellt das Konzept dort vor.)

Leider funktioniert klonen (noch) nicht, und so konnte ich die anderen, parallel stattfindenden Workshops und Vorträge zu ganz unterschiedlichen, aber nach Aussage der anderen AGDler nicht minder interessanten Themen nicht verfolgen. Es blieb durch eine Zeitplanverschiebung nur eine kleine Lücke für den Vortrag von Rechtsanwalt Fabian Haslob zu „Aktuellen rechtlichen Fragestellungen in sozialen Netzwerken“ – ein Thema, zu dem man vermutlich monatlich einen aktualisierten Vortragstext benötigt…

Mein Fazit: Alles in allem gute Vorträge und Workshops (mit ein paar Ausreißern), ein volles Notizbuch und sehr viele Anregungen. Dazu nette Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen (die sich eben als solche verstehen und nicht als Konkurrenz – aber das ist ein anderes Thema).

Bevor jetzt wieder irgendwelche Gerüchte entstehen: Das nachfolgende Bild stellt keine Wertung dar. Mich hat das Motiv einfach nur amüsiert.

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InDesign User Group Hamburg am 27.02.2014

InDesign von Adobe ist die Software für die Gestaltung von jeder Form von Print- und vermehrt auch Online-Publikationen. Um den Austausch unter Kollegen zu fördern und sich weiter zu bilden, gibt es in vielen Städten weltweit InDesign User Groups*, so auch in Hamburg, die von mir ehrenamtlich geleitet wird. Am 27. Februar ist die nächste Veranstaltung der InDesign User Group Hamburg (Link zur Anmeldung). Die Themen an diesem Abend:

Corporate Design in Office umsetzen

Briefe, Angebote, Dokumentationen, Präsentationen, Newsletter, Arbeitsunterlagen werden oftmals in InDesign gestaltet, müssen dann aber für die Office-Programme von Microsoft umgesetzt werden. Was sollte der Grafiker über dieses Software-Paket im Unterschied zu InDesign wissen, welche Einschränkungen bereits beim Layout beachten? Und was kann er tun, um ggf. selbst den Kunden mit Templates zu unterstützen und so sein eigenes Dienstleistungsspektrum erweitern?

Illustrator und Kommunikations-Designer Mik Schulz aus Dortmund stellt die hierfür wichtigsten Eckdaten bei unserem Treffen vor. Für alle, die mehr wissen wollen, gibt es am 28.2. zum selben Thema einen Workshop in Hamburg: http://www.mikschulz.de/workshop.html

Einführung in GREP

Johannes Steil, Typograf und Buch-Designer aus Hamburg, gibt uns einen Überblick über GREP. GREP ist ein mächtiges Tool in InDesign, um komplexe Suchen/Ersetzen-Vorgänge sowie das Formatieren mit Platzhaltern durchzuführen. Nur wenige nutzen diese Funktion (seit CS3), die doch so viel bietet: GREP kann so im Alltag viel Zeit und Mühe sparen und sogar Fehler vermeiden. Es beginnt mit ganz einfachen Aufgaben und kann sehr, sehr komplex werden. So weit lassen wir es aber nicht kommen an diesem Abend – versprochen.

Die Website von Johannes: http://www.brotschrift.de

Um unsere Ausgaben für den Abend zu refinanzieren, suchen wir Sponsoren, die uns direkt oder durch Bereitstellung von Gewinnen für unsere Tombola unterstützen. Melden Sie sich gerne bei mir für weitere Informationen.

* Auf http://www.indesignusergroup.de findet sich eine Übersicht aller IDUGs aus der „DACH“-Region.

16 x 140 Zeichen

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Die »Allianz deutscher Designer« (AGD) ist Deutschlands größter Berufsverband für Designer (und auch für Texter, Fotografen usw.). Die »Jahrestagung« dient dem kreativen Austausch untereinander und bietet viele neue Anregungen.

Zur diesjährigen, der 37. Jahrestagung in Mühlhausen (Thüringen) wurde ich eingeladen, um einen Vortrag über das von mir und Katja Frauenkron initiierte Twitter-Projekt @createandrotate (dazu hatte ich hier etwas geschrieben) zu sprechen. Da meine Vorrecherche ergeben hatte, dass bislang nicht allzu viele AGDler bei Twitter sind, habe ich darüber hinaus allgemein über die Vor- und Nachteile von Twitter gesprochen. Und alle Texte auf meinen sechzehn »Folien« waren natürlich nie länger als 140 Zeichen, der maximalen Länge eines Tweets.

Das vielstimmige positive Feedback und die neuen Follower bei @createandrotate haben mich sehr gefreut! Vermutlich erarbeite ich aus dem Vortrag einen eigenen Workshop. Neugierig bleiben!

Dank an @FSobiech für das Bild: Nach dem Vortrag habe ich ein Foto meines Publikums gemacht und – natürlich – getwittert.

 

Aus dem Häuschen & Volles Haus

Mit der Organisation von Veranstaltungen für Designer (und andere) habe ich ja schon einige Erfahrung. Und ich habe auch schon für einige Kunden aus dem Filmbereich gestalterisch gearbeitet. Eine Kinovorführung zu realisieren, war aber neu für mich. Das machte viel Freude, aber auch viel Arbeit:

– Die Filmemacherinnen in Berlin und Stockholm kontaktieren
– Film sichten
– Kino suchen, dass den Film ins Programm nimmt
– Konditionen aushandeln
– Sponsoren suchen
– Flyer und Eintrittskarten gestalten
– kontinuierlich über Website, Facebook, Twitter und Xing Werbung machen
– mögliche Auslagestellen für Flyer identifizieren und beliefern
– und und und.

In Carina Middendorf hatte ich eine kompetente Partnerin an meiner Seite, die insbesondere durch ihre vielfältigen Kontakte einiges erreichen konnte. Trotzdem waren wir am Tag der Filmvorführung aufgeregt. Kommen Gäste? Interessiert sich überhaupt jemand für ein schwedisches Dokumentarfilm-Roadmovie?

Als uns der Kinomitarbeiter vom 3001 Kino verriet, dass sie 37 Vorbestellungen hätten, waren wir begeistert. Als zusätzlich Stühle in den Kinosaal gebracht wurden, waren wir fast sprachlos. Als wir viele weitere Menschen leider vertrösten mussten, weil wirklich kein Platz mehr war, waren wir zwar ein wenig traurig, aber letztendlich auch (die Abgewiesenen mögen es uns verzeihen*) aus dem Häuschen: Ausverkauft!

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Damit hatten wir niemals gerechnet! (Die zwei freien Plätze auf dem Foto vorne füllten sich am Ende natürlich auch noch.)

Johanna Aust und Louise Berg, die beiden Filmemacherinnen, waren extra aus Berlin bzw. sogar aus Stockholm angereist und stellten sich nach der Vorstellung zunächst im Kino, später nebenan im Restaurant den Fragen der begeisterten Zuschauer. Eins der vielen positiven Feedbacks, die uns erreichten: Es war ein großartiger, nachdenklicher Film weitab vom Bullerbü-Mainstream. Oft nachdenklich und mit tristen Bildern. Auf der anderen Seite sehr komisch, vor allem durch die befragten Schweden. Es ist sehr erfrischend zu sehen gewesen, dass es entwurzelte und doch geerdete Filmemacher gibt, die so ihren Weg gehen. Der Soundtrack hält sich immer noch in meinen Ohren. Und wie es bei Ohrwürmern oft vorkommt, man muss es nicht unbedingt mögen, aber es setzt sich fest…

Vielen Dank an alle Gäste, ans 3001 Kino, an unsere Sponsoren Riksföreningen Sverigekontakt, Café Saltkråkan und Visit Sweden (die die Anreise der Filmemacherinnen ermöglichte) und natürlich einen extra dickes Dankeschön an Louise und Johanna für ihren wunderbaren Film!

Carina und ich verschnaufen jetzt kurz und planen dann vermutlich ein neues Event für alle Schwedenfreunde in Hamburg. Vi ses!

 

* Eventuell planen wir auch, den Film nochmal zu zeigen, um auch denjenigen, die diesmal nicht mehr in den Saal kamen, eine Chance zu geben. Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch Schweden!

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Am 7. April um 16 Uhr zeigt das 3001 Kino auf Initiative von Carina Middendorf und mir den schwedischen Dokumentarfilm »Heimat Schweden«, ein Roadmovie »durch das fremd gewor­dene Land der Kindheit«, wie es im Begleittext heißt. Und weiter:
»Was ist geblieben? Was hat sich verändert? Und wie findet man dorthin, wo man hingehört? Johanna Aust und Louise Berg, beide aus Schweden, haben sich beim Studium in Berlin kennen gelernt. Auf einer Reise von Skåne nach Lappland suchen die beiden nach Antworten auf ihre Fragen. «

Reisen Sie mit uns! Am 7. April um 16 Uhr im 3001 Kino, Schanzenstraße 75. Eintritt 5 €. Der Film wird im schwedischsprachigen Original mit deutschsprachigen Untertiteln gezeigt. Einen Filmausschnitt sehen Sie auf www.heimatschweden.com.

Ein großes DANKESCHÖN an unsere Sponsoren Riksföreningen Sverigekontakt, Café Saltkråkan und VisitSweden! Durch ihre Unterstützung war es möglich, die beiden Filmemacherinnen nach Hamburg einzuladen.

Wir freuen uns weiterhin über neue Unterstützer. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie mit einer kleinen Summe ein großartiges Projekt unterstützen und zugleich Kultur- und Schweden-interessierte Menschen erreichen möchten. Tack så mycket!

 

 

Im Westen vom Norden

Ein weiteres Plakat, das ich in Stockholm entdeckte und einfach zeigen muss. Ich bleibe bei meiner These, dass Design in Schweden einen höheren Stellenwert genießt als hierzulande:

Das Musikfestival »Way Out West« in Göteborg überzeugt nicht nur durch eine interessante Auswahl der auftretenden Musiker (allein für Billy Bragg lohnt wahrscheinlich die Anreise). Vor allem das Logo und die Typografie sind wirklich herausragend. Die Website zum Festival zeigt leider einen großen Ticket-Kauf-Button, aber auch dessen Schriften sind sehr schön anzusehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider konnte ich den Grafikdesigner, der das Lob für diese außergewöhnliche Arbeit verdient, noch nicht ausfindig machen.

InDesign User Group Hamburg

Als im letzten Jahr der Wunsch an mich heran getragen wurde, eine »InDesign* User Group« in Hamburg zu gründen und regelmäßig kostenlose Veranstaltungen mit InDesign-Experten für InDesign-Benutzer zu organisieren, habe ich zunächst gezögert. Doch die Idee ließ mich nicht los, und zusammen mit vier Mitstreitern plane ich jetzt die erste Veranstaltung der »IDUG HH«:

Als ersten Partner konnten wir die Freie Schule für Gestaltung in Wilhelmsburg gewinnen, die mit ihrem Hausboot einen wunderbaren, maritimen Rahmen bietet für unsere Auftaktveranstaltung: Am 29. Februar 2012 ist der international renommierte InDesign-Experten Rufus Deuchler bei uns zu Gast und wird erläutern, wie Publikationen »Von InDesign aufs Tablet« gebracht werden. Darüber hinaus werden wir versuchen, möglich Probleme der Teilnehmer zu lösen. Und außerdem planen wir eine Verlosung, bei der es neben einem Software-Paket auch weitere Preise zu gewinnen geben wird.

Schon jetzt kann man sich zu der kostenlosen Veranstaltung anmelden:

http://www.indesignusergroup.com/chapters/hamburg/events/2019/

Auch bei Facebook gibt es eine Seite der neuen IDUG HH:

http://www.facebook.com/IDUGHH

 

* »InDesign« ist ein Software-Programm, das als zentraler Bestandteil meiner Arbeitswerkzeuge nahezu täglich von mir benutzt wird: Hier werden Texte, Bilder, Tabellen, Illustrationen usw. von mir zusammengefügt und in Form gebracht.