Gute Idee

Seit Frühjahr 2016 gibt es auch in Hamburg den Creative Morning. Henning Skibbe von ErlerSkibbeTönsmann brachte die Veranstaltung nach Hamburg. Weltweit treffen sich in über 150 Städten einmal im Monat Kreative aus den unterschiedlichsten Sparten, hören einen inspirierenden Kurzvortrag und kommen ins Gespräch.

Am 2. Dezember war in Hamburg Timo Blunck zu Gast, der in den 1980er Jahren als Musiker von Palais Schaumburg (nächstes Jahr soll ein neues Album rauskommen) bekannt wurde und heute Musik auch für Werbung, Events und mehr komponiert. Bei seinem Kurzvortrag ging es um Sound, Rhythmus und Musik. Es wurde auch live Bass gespielt. Thematisch war das eher weiter weg von meinem Tagesgeschäft, aber dennoch inspirierend. Und in Erinnerung bleiben wird bei mir vor allem eine Aussage von Blunck, die sich so auch auf alle anderen Kreativ-Unternehmer übertragen lässt:

Die Technologie verkürzt den Weg zum Ziel, aber man braucht noch immer eine gute Idee.

Denn genau diese Ideen unterscheiden den Profi vom Amateur, den Kommunikationsdesigner vom Anhübscher.


Und hier noch ein kurzer audiovisueller Eindruck von der Veranstaltung:

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Der schwedische Buchstabe å wird annähernd wie das deutsche o ausgesprochen; der Mund muss allerdings weiter geöffnet werden. Mit Worten ist das nicht so gut zu beschreiben, am besten hören Sie einfach zu:

Das gemeinnützige Unicode Consortium versucht alle (Schrift-)Zeichen weltweit zu erfassen und mit einer eindeutigen Nummer zu versehen, um dadurch einen weltweit geltenden Standard zu schaffen und so die Arbeit mit Text zu erleichtern: »Der Einsatz von Unicode (…) ermöglicht bedeutende Kosteneinsparungen im Vergleich mit herkömmlichen Zeichensätzen. Anwendungsprogramme und Internet-Seiten können für viele Systeme, Sprachen und Länder direkt eingesetzt werden, ohne sie jeweils speziell und aufwendig anpassen zu müssen. Text kann mit Unicode weltweit ohne Informationsverluste ausgetauscht werden.«

Zur finanziellen Unterstützung des Unicode-Projekts kam man dort auf die Idee, Paten für einzelne Zeichen zu suchen (Sie können auch Pate für ein Emoji sein). Als Freund des Schwedischen freue ich mich, das Projekt als »Bronze-Sponsor« für den Buchstaben å zu unterstützen!

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Buchstabensalat

Bei Illustrator CC 2015 ist mir ein kurioser Fehler aufgefallen
(um das richtig erkennen zu können, am besten das Video im Vollbild-Modus ansehen):

Der Fehler tritt nur auf, wenn man »Nur nach dem ersten Wort suchen« eingestellt hat und nicht »Nach gesamtem Schriftnamen suchen«. Diese Einstellung kann man ändern, wenn man auf die kleine Lupe klickt, die in dem Suchfeld zu sehen ist. (Dank an Monika Gause für diesen Hinweis.)

 

What is design?

Wie vielschichtig, wie wichtig, wie omnipräsent Design ist und warum mehr Wert auf durchdachtes Design gelegt werden sollte, kann man auch in diesem Video erfahren:


Souverän

Diese Urkunde befindet sich im Maritimen Museum in Hamburg. Ist das »etc.« jetzt angeberisch oder souverän vom Souverän?
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Soziale Gerechtigkeit

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Die Kollegen von Deichpixel entdeckten diese Anzeige in der Bergedorfer Zeitung. Gesucht wird für 10 Stunden wöchentlich ein Mediengestalter mit »fundierten Kenntnissen« in den Adobe-Programmen sowie »vertriebsorientiertem Arbeiten«. Printanzeigen, Präsentationen, Kataloge und Preislisten sollen dann erstellt werden und dazu »Websites und Newsletters« (!) betreut werden.

Eine sehr anspruchsvolle Tätigkeitsbeschreibung. Die Entlohnung als Minijob mit nicht mehr als 450 € im Monat (!) ist allerdings dürftig und unangemessen.

Ein Zitat von der Website der Firma:

»Engagiert zur Sicherung der Würde aller Menschen und die Herstellung sozialer Gerechtigkeit gehören, wie der Schutz der Umwelt, zu den wichtigsten globalen Aufgaben der Gegenwart und Zukunft – dazu bekennen wir uns.«

Finde den Fehler. 

 

Dazu passt dieser Artikel im Postillon (Vorsicht, Satire! Aber nah an der Realität…)

 

Glühbirnen-Tweet

Ein Fundstück bei Twitter:

Q: How many designers does it take to change a lightbulb?
A: Does it have to be a lightbulb?

Mit weniger als 140 Zeichen skizziert @stopsatgreen alias Peter Gasston*, was einen guten Designer auszeichnet: die jeweilige Aufgabenstellung zu hinterfragen und immer eine vielleicht noch bessere Lösung zu suchen. Mitdenker sind gefragt.

 

 

*Peter schreibt in seinem nächsten Tweet: »Christ, RTs are going nuts for that designer joke. Should point out that I’m not claiming I made it up; it was told to me.«

Som morgondagens formgivare…

„Som morgondagens formgivare måste du inte kunna alt men du måste arbeta nära programmeraren och it-avdelningen. Det går inte att sitta på olika våningsplan eller, till och med, på olika geografiska platser. Som formgivare måste vi integrera oss mer med helt andra funktioner än vad vi är vana vid att ha med i våra arbetsgrupper. Jag är helt övertygad om att vi måste arbeta mer som projektledare och driva designen framåt.“

Carina Nilsson, chefredaktör hos CAP & Design

Zukünftig musst Du als Gestalter nicht alles kennen, aber Du musst nah bei den Programmierern und der IT-Abteilung arbeiten. Es geht nicht, in unterschiedlichen Stockwerken oder, noch schlimmer, an unterschiedlichen Orten zu sitzen. Als Gestalter müssen wir uns stärker integrieren, mit ganz anderen Funktionen als jenen, die wir bislang bei der Zusammenarbeit gewohnt sind. Ich bin voll und ganz überzeugt davon, dass wir mehr als Projektmanager arbeiten und so das Design nach vorne bringen müssen.

Carina Nilsson, Chefredakteurin bei CAP & Design,
der größten Designzeitschrift Nordeuropas

Übersetzung von mir.

Aufgeräumt

Heute wurde von Adobe ein größeres Update für Photoshop CC vorgestellt. Nach dem Download und der Installation startete ich voller Neugier das Programm neu und »freute« mich über ein etwas zu sehr aufgeräumtes User Interface:

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Nach nochmaligem Neustart war dann aber wieder alles in Ordnung.

»Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube«

Die »LeadAwards [sind] Deutschlands führender Auszeichnung für Fotografie, Medien und visuelle Kommunikation.« (Quelle) Führend leider auch bei der Vielfalt der Schreibweise des eigenen Namens: klein, groß, gemischt, getrennt, zusammen, mit und ohne »s«.

Ich hoffe, das ist Absicht und steht dementsprechend für die Vielseitigkeit der ausgezeichneten Medien. Allein, mir …

Lead Awards

In der großen, weiten Welt

Mein Kollege Michael Zimmer aus Saarbrücken schickte mir dieses Foto, das einen Ausschnitt der Titelseite der »Welt kompakt« zeigt:

Foto

Leider bin nicht ich der Autor des abgedruckten Tweets, sondern mein Namensvetter @Rainer_Klute. Mich finden Sie bei Twitter unter @rainerklute. Und mein – gefühlt – einziger Wetter-Tweet in diesem Jahr lautete:

Hej! At the end of 2013 I’ll get an award for not tweeting about weather. #theonlyone

Eigentlich auch zitierwürdig.

Evolution im Web

Gerade wurde die frisch renovierte Website des Institut für Weiterbildung freigeschaltet. Unter http://www.wiso.uni-hamburg.de/weiterbildung/ erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die vielseitigen Angebote des IfW. Zur Renovierung gehörte die Überarbeitung des Farbkonzepts: Die Verwendung der »Hausfarbe« (das frische Grün) wurde reduziert; ein Anthrazit und ein Lila-Farbton kommen jetzt gleichberechtigt zum Einsatz und erlauben so vielseitigere Akzentuierungen.

ifw2014

Bei den Vor-Recherchen für den Mini-Relaunch stieß ich im Archiv auch auf eine der ganz frühen Versionen der Website: Anderes Logo, andere Farbwelt und vor allem – natürlich – mit vergleichsweise rudimentärer technischen Basis im Hintergrund. Hier ein Screenshot von damals:

ifw-web2001