Rezension »Reinzeichung und Druckvorstufe mit InDesign«

reinzeichnung-druckvorstufe-indesign-buch-titel-763x1024Vor einiger Zeit wurde ich von einer Kollegin gefragt, was denn alles bei der Reinzeichnung zu beachten sei und ob ich irgendwelche Checklisten hätte. Leider konnte ich ihr nicht weiterhelfen, da diese Checkliste zwar existiert, aber nicht schriftlich, sondern sich in über 20 Jahren in meinem Kopf angesammelt hat. Mit dem Buch »Reinzeichnung und Druckvorstufe mit InDesign« ist das jetzt anders.

Als ich das Buch von Michael Neuhauser in die Hand bekam, fragte ich mich: »200 Seiten über Reinzeichnung?« Nach der Lektüre kann ich sagen, dass jede einzelne Seite des Buches richtig und wichtig ist.

Reinzeichnung beinhaltet alle Schritte, um ein Design fehlerfrei für den Druck aufzubereiten. Sinnvoll ist es, sich schon zu Beginn des Gestaltungsprozesses ein paar Gedanken zu machen. Und ganz wichtig ist es, von Anfang an mit den richtigen Farbeinstellungen zu arbeiten.

Neuhausers Buch beginnt genau damit und stellt entsprechende Dateien und Links zur Verfügung. Er empfiehlt und beschreibt ausführlich Grundeinstellungen für InDesign, aber auch Photoshop und Acrobat – die zusammen mit Illustrator das Grundgerüst jedes Kommunikationsdesigners sind (für jede Software gibt es natürlich Alternativen, diese hier – alle aus dem Hause Adobe – sind momentan marktbeherrschend).

Das Kapitel »Technische Grundlagen« gliedert sich in 18 Unterkapitel zu Dokument, Schriften, Verknüpfungen, Farbprofile, RGB-Bilder, CMYK-Bilder, Graustufen-Bilder, Vektorgrafiken, Farbfelder, Linien, Überdrucken und Aussparen, Separationsvorschau, Reduzierungsvorschau für Transparenzen, Rand und Beschnitt, Verborgene Elemente, Überfüllung und Unterfüllung (Trapping), Nur im Notfall: Schriften in Pfade umwandeln, Kontrolle mit Preflight. Ein extra Kapitel befasst sich dann auch noch mit »technischen Spezialfällen«. Schon durchs Inhaltsverzeichnis wird deutlich, wie detailliert sich Neuhauser mit der Materie beschäftigt hat.

Überrascht hat mich die Aussage, dass »einige Workflows (…) inzwischen nur noch mit RGB-Bilddaten [arbeiten] und (…) diese erst beim PDF-Export in das passende CMYK-Farbprofil [konvertieren]« (Seite 51). Genau diesen Workflow erlebe ich als Standard und hätte ihn daher entsprechend ausführlich beschrieben. Hier fehlt mir allerdings die statistische Grundlage, um zu klären, ob es wirklich nur »einige« oder die Mehrheit so wie ich machen.

Viel Raum nimmt zu Recht auch das Kapitel »Typografie« ein. Zu zwei Punkten möchte ich etwas anmerken: So empfiehlt Neuhauser auf Seite 129 »Shift + Enter«, um einen Zeilenumbruch innerhalb eines Absatzes zu erzwingen. Ich füge hier lieber vor dem Wort »Cmd + Shift + Minus« (= »Bedingter Trennstrich«, der dazu führt, dass das nachfolgende Wort nicht getrennt wird) ein, da das weniger Auswirkungen auf den Textumfluss hat, falls der Text sich doch noch einmal verändert, oder – was heutzutage auch immer häufiger vorkommt – neben der gedruckten Version noch ein E-Book produziert werden soll.

Zum Aufräumen der vom Kunden gelieferten Texte hat Neuhauser eine Reihe von GREP-Abfragen entwickelt (ab Seite 132), die man je nach Bedarf auf den Text anwenden kann. Damit werden nicht nur doppelte Leerzeichen beseitigt, sondern können auch falsche „Anführungszeichen“ (richtig: „Anführungszeichen“ oder »Anführungszeichen«) korrigiert, richtige Trennstriche eingesetzt werden und vieles mehr. Da dies ganz am Anfang des Designauftrags geschehen sollte, nämlich wenn der Text ins Layout fließt, hätte ich mir gewünscht, dass auch weiter vorne im Buch darauf deutlich hingewiesen wird. Und mir fehlt ein Hinweis, dass es auch Skripte gibt, die das Aufräumen erledigen können (»FindChangeByList« zum Beispiel) – wenn auch nicht so detailliert.

Im letzten Kapitel geht es dann um das Druck-PDF. In der ersten Auflage des Buches wurde hier noch PDF-X/3 empfohlen, was richtigerweise in der mir vorliegenden 2. Auflage korrigiert wurde: Je nach Anforderung sind PDF-X/1 oder PDF/X-4 zu empfehlen.

Abschließend präsentiert das Buch noch 6 hilfreiche Checklisten, die Käufern des Buches auch als Download zur Verfügung stehen, und einen ausführlichen Index.

Für alle, die die erste Auflage des Buches gekauft haben, sei das kostenlose Update empfohlen, das man sich auf der Website des Autors (Link) runterladen kann.

Noch zwei kleine Optimierungs-Wünsche (die aber die eindeutige Empfehlung für das Buch nicht mindern): Das »REINZEICHNUNG« auf dem Titel sollte gerade, wenn es um dieses Thema geht, korrekt mit einem Divis getrennt werden. Und die Druckqualität ist nicht ganz optimal: Gerade kleine Schrift »suppt« etwas weg.

Wenn mich jetzt jemand fragt, was bei der Reinzeichnung zu beachten ist, habe ich eine verlässliche und detaillierte Empfehlung. Die € 34,90 sind für Anfänger, aber auch für Profis, eine lohnende Investition, um ein sicheres Gefühl bei der Druckproduktion zu bekommen – und die Druckerei, sich selbst und nicht zuletzt den Auftraggeber ein bisschen glücklicher zu machen.

Michael Neuhauser
Reinzeichnung und Druckvorstufe mit InDesign
2., veränderte Auflage, 2016
200 Seiten
€ 34,90
http://www.michael-neuhauser.de/reinzeichnung-druckvorstufe-indesign-buch


Anmerkung: Das Buch wurde mir vom Autor für diese Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bug-Report

Für einen Web-Relaunch habe ich die Sitemap der bestehenden Website in InDesign abgebildet. Das geht ratzfatz, wenn man per »Absatzschattierung« dem Absatz eine Farbe zuweist und dann den Text darauf in Weiß schreibt. Ärgerlich nur, dass man das dann nicht drucken kann:

screenshot 2016-01-25 um 20.34.36

InDesign nimmt die farbigen Unterlegungen offensichtlich nicht wahr und erkennt nur den weißen Text. Gut, dass im Warndialog gleich eine Lösung angeboten wird.

Auch wenn es also einen einfachen Weg gibt, das Problem zu umgehen, habe ich den Fehler an das InDesign-Team gemeldet. Wenn auch Sie einen Fehler entdecken oder einen Verbesserungsvorschlag haben, können Sie sich hier bei Adobe melden: Wishform Adobe InDesign

 

InDesign lernt rechnen

Ein vielfach gewünschtes Feature für InDesign ist die Möglichkeit, in Tabellen mathematische Operationen ausführen zu können, um beispielsweise in einer Rechnung automatisch die Mehrwertsteuer berechnen zu können. Das kann InDesign nicht.

Abhilfe schafft da ein Skript des Franzosen Alban Dubreuil. In der ersten Version von »Calculs Raynaux« waren nur einfache Berechnungen möglich – und das Skript existierte nur auf französisch. Daraufhin habe ich Alban kontaktiert und meine Zusammenarbeit angeboten, um eine englisch- und vielleicht sogar deutschsprachige Version zu erstellen.

Dadurch habe ich offenbar Albans Ehrgeiz angestachelt, der das Skript erheblich erweitert und mit vielen Zusatzfunktionen versehen hat: Währungssymbole können hinzugefügt werden (auf meine Anregung hin vor und hinter der Zahl) genauso wie Tausender- und Dezimaltrennzeichen. Auch können zu dem Ergebnis der eigentlichen Berechnung noch weitere mathematische Operationen wie Addition eines bestimmten Wertes oder prozentualer Berechnungen durchgeführt werden.*

Und noch viel besser: Das Skript liegt jetzt auch in Englisch und Deutsch vor! Alle Feature werden in der Anleitung zu dem InDesign-Skript (für alle Programm-Versionen) ausführlich erklärt. Hier der Link:

http://www.bcv-creation.com/calculs-dans-indesign/calculs-raynaux_DE.php

Calculs Raynaux

Zum einen war ich Sparringspartner für Alban bei der Erweiterung des Funktionsumfangs. Zum anderen habe ich die deutschsprachigen Texte bearbeitet. (Nicht alles ist sprachlich ganz rund, aber ich wollte dem Ganzen nicht den französischen Charme nehmen. :-) Testen Sie gerne das Skript und teilen Sie mir oder Alban Lob oder Kritik mit: Welche weiteren Funktionen wären sinnvoll? Was läuft noch unrund? Ist die Anleitung verständlich? Ich freue mich auf Ihre E-Mail!


* Was InDesign-bedingt nicht funktioniert: Das Rechenergebnis wird nicht automatisch angepasst, wenn sich ein Zellinhalt verändert. 

 

#CREATIVETEXT

Wer textet so einen inhaltlichen Unfug? 

Wage den Sprung…
Es ist also mit einem Risiko verbunden, zur CC-Version zu wechseln?

… und sichere Dir bis zu 60%
Der Neukunde bekommt (= sich sichern) also »bis zu 60%« der Software, die im CC-Paket enthalten ist?

Und dann war da noch… Auch, auch egal.

Darum geht es eigentlich: Wer mit den alten Softwarepaketen zwischen CS3 und CS6 von Adobe arbeitet, kann bis Samstag, 3.10., das komplette Creative-Cloud-Paket mit einem sehr viel größeren Funktionsumfang als in den alten Paketen für einen im ersten Jahr bis zu 60 % vergünstigten Preis buchen. Hier sind alle weiteren Infos. 

»Mitwandernde Absatzhintergründe«

Einen Absatz mit einem farbigen, »mitwandernden« Hintergrund zu versehen, war bis zur Version CC2015 ein Problem in InDesign. Wenn der Hintergrund eine platzierte Bild- oder Logo-Datei enthalten soll, muss immer noch etwas getrickst werden. In einem Gastbeitrag für den InDesign-Blog habe ich einen entsprechenden Workflow beschrieben.

absatz_mit_hintergrund_1

PUBKON 2015

CDXVMbTWAAE2gxDVom 23. bis 25. April fand in Köln die PUBKON 2015 statt – die InDesign- und Publishing-Konferenz im deutschsprachigen Raum. Zusammen mit meinen fantastischen Kollegen Stephan Mitteldorf und Anselm Hannemann habe ich die Veranstaltung mit insgesamt über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, drei Workshops und mehr als zwei Dutzend Rednern und Vorträgen organisiert.

Mein Arbeitsschwerpunkt im Team war vor allem die externe Kommunikation: Die Texte für die Website, Konzeption und Text für alle Newsletter stammen genauso von mir wie die allermeisten Postings bei Facebook und Twitter. Und auch während der Konferenz hörte diese Arbeit nicht auf: Kontinuierlich habe ich die Social-Media-Kanäle der PUBKON 2015 mit Text und Bild versorgt. Und auch jetzt, nach dem Event, geht diese Arbeit natürlich noch weiter.

Planen, organisieren, vernetzen, mitdenken. Kann ich.
Social-Media-Kommunikation auch.
Und Kommunikationsdesign sowieso.

Das Foto hat Klaas Posselt gemacht.

»die« InDesign- und Publishing-Konferenz

PUBKON_OhneJahrEnde April findet in Köln die PUBKON 2015 statt, die größte InDesign- und Publishing-Konferenz in Deutschland. An zwei Tagen (24./25. April 2015) kommen Firmenvertreter, Referenten und Anwender aus der Publishing-Welt zusammen zum Weiterbilden und Netzwerken. Einen Tag vorher (23. April 2015) finden noch zwei Intensiv-Workshops statt.

Die PUBKON gibt es schon seit 2012; für 2015 bin ich zum ersten Mal im Orga-Team mit dabei. In Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus Dresden und München eine Veranstaltung in Köln auf die Beine zu stellen, ist schon eine gewisse Herausforderung, klappt aber bislang sehr gut.

Meine Hauptaufgabe im PUBKON-Team ist das Schreiben sämtlicher Texte: Website, Newsletter, Social Media, Sponsorenakquise-Unterlagen und vieles mehr – (fast) alles stammt aus meiner »Feder«. Für mich als MItdenker und Grafikdesigner ist das Texten zwar nicht meine Kernkompetenz, gelingt mir aber doch – nach Aussage der Kollegen – ganz gut. Und vor allem macht es mir viel Freude.

Wenn Sie Fragen zu PUBKON haben – ob als möglicher Teilnehmer oder Sponsor –, kontaktieren Sie mich gerne. 

Hell oder Dunkel?

Vor einer Woche stellte ich diese Frage (hier der Link zur Umfrage):

Welche Farbeinstellung für die Benutzeroberfläche bei den Adobe-Programmen hast Du eingestellt?

Über die verschiedenen Social-Media-Kanäle wie Facebook, Xing, Google+, LinkedIn und Twitter verbreitete ich diese Mini-Umfrage. Vielen Dank auch an die Kollegen, die den Link weiter verbreiteten.

Das Ergebnis nach genau 7 x 24 Stunden: 538 mal wurde die Seite angeklickt, die Frage dann 136 mal beantwortet (die anderen vergaßen vermutlich, noch auf „abschicken“ zu klicken…). Ein herzlicher Dank an alle, die teilgenommen haben! Das Frage/Antworten-Tool erlaubte auch, dass mehrere Antworten angeklickt werden – das habe ich erst jetzt beim Auswerten festgestellt und die entsprechenden Antworten nicht mit berücksichtigt. Drei Personen meldeten sich bei mir direkt über meine Kommunikationskanäle. Zusammengefasst gab das alles dann 131 eindeutige Antworten und dieses Ergebnis (Prozente sind leicht gerundet):

  • hell: 55 Klicks (42,0%)
  • dunkel: 52 Klicks (39,7%)
  • irgendwo dazwischen: 10 Klicks (7,6%)
  • unterschiedlich: 14 Klicks (10,7%)

Plus eine Person, die gerne die Antwort-Kategorie „kommt drauf an/mal so, mal so“ haben wollte (was ich mit „unterschiedlich“ abzudecken versucht hatte, bei der Auswertung aber auch unberücksichtigt gelassen habe).

Fazit: Unentschieden. Fast zumindest. :-)

Jetzt könnte man noch versuchen, in die Tiefe zu gehen: Hängt die Wahl vom Alter oder dem Geschlecht ab? Bleiben Benutzer früherer CS-Versionen, bei denen es nur die helle Variante gab, mehrheitlich bei hell? Hängt es von dem benutzen Bildschirm (Auflösung, Größe) ab?

Ich selbst arbeite übrigens meist im „Hellen“, und wechsle nur bei der Bildbearbeitung auf die „dunkle Seite“. :-)

 

InDesign User Group Hamburg am 5. Juni 2014

Die InDesign User Groups sind von Adobe unabhängige, (aber) wohlwollend begleitete Veranstaltungen, bei denen sich Benutzer dieser Software zum Informationsaustausch treffen. Der Blick geht dabei oftmals auch über den „Tellerrand“ hinaus und beleuchtet alle Themen rund ums „Publishing“. Als Standortleiter Hamburg organisiere ich mit vier Kollegen zusammen die Veranstaltungen in Hamburg.

Das nächste Treffen am Donnerstag, 5. Juni 2014, stellt das Thema „Agiles Publishing“ in den Mittelpunkt. Mit diesem Begriff bezeichnen die drei Autoren Detlef Hagemann, Georg Obermayr und Matthias Günther eine neue Art der Herangehensweise beim Publizieren für Print und Digital. Was „Fokus auf den Nutzer, das Silo-Denken beenden“ genau heißt, wird Matthias Günther bei uns persönlich erläutern.* Das Buch zur Methode im Wert von € 39,90 kann im Rahmen einer Verlosung gewonnen werden! Die Website zum Buch: http://www.agile-publishing.de

Im „Praxisteil“ :-) des Abends werden mein Kollege Christof Rickmann und ich außerdem einige Tipps & Tricks zu InDesign vorstellen. Und zum Abschluss werden wir bei einer Tombola wieder wertvolle Preise verlosen – neben dem genannten Buch unter anderem auch ein Jahres-Abo der Creative Cloud von Adobe.

Die Veranstaltung ist kostenlos, zur besseren Planung bitten wir trotzdem um eine Anmeldung: http://bit.ly/idughh09

 

* Dazu passt auch dieses Zitat.

Feuerwehreinsatz

So kann’s gehen: Anfang der Woche ruft eine Design- und Werbeagentur an, auf der Suche nach einem InDesign-Fachmann: Komplizierte Tabellen, die teilweise nur als Screenshot, teilweise in Word, teils auf englisch, vor allem aber auf portugiesisch (was ich nun gar nicht beherrsche) vorliegen, müssen schnellstens in eine ansehnliche Form gebracht werden für eine Broschüre. Kein Problem für mich mit den guten Möglichkeiten, die InDesign für Tabellensatz bietet. Ungläubige Rückfrage am Telefon: »Und das hast Du nicht mit Illustrator gemacht?« :-)

Und mein Zeitaufwand war geringer, als von Agenturseite gedacht.

Rufen auch Sie im Notfall die InDesign-Feuerwehr: 040/43193446. :-)

Da die Broschüre »strictly confidential« ist, kann ich hier leider keine Abbildungen präsentieren. Stattdessen das »Feuerwehr«-Lied der Band Radau:

 

Organisieren und Strukturieren

Nach einem knappen Jahr Vorlaufzeit fand am 29. Februar die erste Veranstaltung der InDesign User Group Hamburg statt. Auf dem Hausboot der FSG – Freien Schule für Gestaltung trafen sich knapp 70 InDesign-Anwender, um vom weltweit anerkannten Experten Rufus Deuchler mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, aus InDesign direkt für iPad & Co zu gestalten.

Für das fünfköpfiges Orga-Team galt es im Vorfeld einiges zu planen und manches zu improvisieren: Vor allem die Raumsuche hat uns viel beschäftigt, denn eine Location zu finden, die Platz für so viele Menschen bietet und gleichzeitig nichts kostet, war nicht leicht. Umso mehr freuen wir uns, mit dem Hausboot der FSG einen sehr ungewöhnlichen und zugleich durch und durch hanseatischen Veranstaltungsraum gefunden zu haben.

Bei der Organisation der Veranstaltung profitierte ich von meinen Erfahrungen als Regionalsprecher für die AGD – Allianz deutscher Designer e.V. Auch dort gilt es, Räume zu organisieren, das ganze Drumherum zum Blick zu behalten und den Abend zu moderieren. Auch wenn ich diesmal durch eine Erkältung ziemlich angeschlagen war, kann ich sagen, dass mir das Spaß macht. Organisieren und Strukturieren gehören zu meinen Stärken.

Ohne meine Mitstreiter wäre aber eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht zu schaffen gewesen. Ein großes Dankeschön geht darum an Mara Saueracker, Christof Rickmann, Dirk Rexer und Jörg Maassen.

Wenn auch Sie mit InDesign arbeiten und mehr über die Möglichkeiten den Software erfahren möchten, kontaktieren Sie mich gerne oder registrieren Sie sich bei der InDesign User Group. Dann werden Sie automatisch über den nächsten Termin (voraussichtlich Anfang Mai) informiert und genießen darüber hinaus noch ein paar Vorteile (z.B. Rabatt bei iStockphoto): http://www.indesignusergroup.com/chapters/hamburg/ 

 

 

 

 

 

 

Das Foto zeigt Rufus Deuchler bei seinem informativen Vortrag.

InDesign User Group Hamburg

Als im letzten Jahr der Wunsch an mich heran getragen wurde, eine »InDesign* User Group« in Hamburg zu gründen und regelmäßig kostenlose Veranstaltungen mit InDesign-Experten für InDesign-Benutzer zu organisieren, habe ich zunächst gezögert. Doch die Idee ließ mich nicht los, und zusammen mit vier Mitstreitern plane ich jetzt die erste Veranstaltung der »IDUG HH«:

Als ersten Partner konnten wir die Freie Schule für Gestaltung in Wilhelmsburg gewinnen, die mit ihrem Hausboot einen wunderbaren, maritimen Rahmen bietet für unsere Auftaktveranstaltung: Am 29. Februar 2012 ist der international renommierte InDesign-Experten Rufus Deuchler bei uns zu Gast und wird erläutern, wie Publikationen »Von InDesign aufs Tablet« gebracht werden. Darüber hinaus werden wir versuchen, möglich Probleme der Teilnehmer zu lösen. Und außerdem planen wir eine Verlosung, bei der es neben einem Software-Paket auch weitere Preise zu gewinnen geben wird.

Schon jetzt kann man sich zu der kostenlosen Veranstaltung anmelden:

http://www.indesignusergroup.com/chapters/hamburg/events/2019/

Auch bei Facebook gibt es eine Seite der neuen IDUG HH:

http://www.facebook.com/IDUGHH

 

* »InDesign« ist ein Software-Programm, das als zentraler Bestandteil meiner Arbeitswerkzeuge nahezu täglich von mir benutzt wird: Hier werden Texte, Bilder, Tabellen, Illustrationen usw. von mir zusammengefügt und in Form gebracht.