CreativeDurcheinander

Bei den Diskussionen rund um Adobes derzeitige Angebote und Preismodelle werden immer wieder einige Begriffe durcheinander gebracht.

CreativeCloud: Ein Angebot von Adobe, das insbesondere Speicherplatz auf den Adobe-Servern (= »in der Cloud«) beinhaltet. Ergänzend dazu werden weitere Tools und Services angeboten.

CC: Kürzel der aktuellen Versionen der Programme von Adobe (also: InDesign CC, Photoshop CC usw.). Die Software wird dabei nicht in der Cloud gespeichert, sondern wie bisher auch auf dem eigenen Computer. Und auch die Arbeitsdaten können weiterhin lokal auf dem eigenen Computer gespeichert werden. Der Zugriff auf die CreativeCloud ist nicht zwingend.

Abo-Modell: Adobe bietet die aktuellen Versionen nur zur Miete an, für die ein monatlicher Betrag gezahlt werden muss. Das Miet- oder Abo-Modell gibt es schon seit den letzten Versionen der Adobe-Software, damals parallel aber auch noch Kauf-Versionen. Zeitgleich mit den CC-Versionen wurde die Kauf-Möglichkeit abgeschafft.

Mehr Infos bei Adobe.

Dank an Yves Apel und Yoram Blumenberg für ihre Anmerkungen.

Klare Worte

Anselm Hannemann kenne ich als Frontend-Entwickler, vor allem aber als einen der Organisatoren der InDesign User Group München und der PUBKON, der hervorragenden Publishing-Konferenz im April in Berlin.

Auf seiner Website schreibt Anselm klare, kluge Worte, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, aber viel zu selten ausgesprochen werden:

You can hire me but be sure I match your interest.

Consider a proper timeframe that is doable for you and me.

I am always open for a new work experience but be sure it really fits to me and it is properly paid.

Beim demnächst anstehenden inhaltlichen und gestalterischen Relaunch meiner Website werde ich diese Punkte sicherlich aufnehmen. Und wenn Sie einen Experten für HTML5, CSS3 & Co suchen, empfehle ich gerne Anselm.

»Zurückbleiben, bitte.«

U-Bahn-Nutzer erfahren seit ein paar Tagen alles Wichtige zum »Bachelor Sozialökonomie« der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg direkt auf den Scheiben der Züge: Die von mir gestalteten Werbeanzeigen vermitteln die Inhalte (BWL, VWL, Soziologie, Recht) und weisen auf die Möglichkeit hin, auch ohne Abitur sowie berufsbegleitend zu studieren. Außerdem wird der Termin des Info-Abends (15. Mai) genannt. Wer sich dann sofort detaillierter informieren will, gelangt über den QR-Code ganz leicht auf seinem Smartphone zur Website.

In den nächsten Wochen folgen noch zwei weitere Kampagnen zum Studiengang »Sozial- und Gesundheitsmanagement« sowie zur »Langen Nacht der Weiterbildung«.

ubahn

Und wenn Sie im Gegensatz zu mir ein Foto machen, während der Zug hält, wird es vermutlich auch nicht so verwackelt… 

16 x 140 Zeichen

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Die »Allianz deutscher Designer« (AGD) ist Deutschlands größter Berufsverband für Designer (und auch für Texter, Fotografen usw.). Die »Jahrestagung« dient dem kreativen Austausch untereinander und bietet viele neue Anregungen.

Zur diesjährigen, der 37. Jahrestagung in Mühlhausen (Thüringen) wurde ich eingeladen, um einen Vortrag über das von mir und Katja Frauenkron initiierte Twitter-Projekt @createandrotate (dazu hatte ich hier etwas geschrieben) zu sprechen. Da meine Vorrecherche ergeben hatte, dass bislang nicht allzu viele AGDler bei Twitter sind, habe ich darüber hinaus allgemein über die Vor- und Nachteile von Twitter gesprochen. Und alle Texte auf meinen sechzehn »Folien« waren natürlich nie länger als 140 Zeichen, der maximalen Länge eines Tweets.

Das vielstimmige positive Feedback und die neuen Follower bei @createandrotate haben mich sehr gefreut! Vermutlich erarbeite ich aus dem Vortrag einen eigenen Workshop. Neugierig bleiben!

Dank an @FSobiech für das Bild: Nach dem Vortrag habe ich ein Foto meines Publikums gemacht und – natürlich – getwittert.

 

Die »Geht-runter-wie-Öl«-Woche

Erst bedankt sich ein Kollege für meine InDesign-Hilfe mit den Worten »Du Gott!«.

Dann loben unzählige Besucher mich und meine Kollegen vom Orga-Team der InDesign User Group Hamburg, zum Beispiel so: »Ein großes Danke für die tolle Organisation der letzten Veranstaltung.«

Und zuletzt schreibt eine Neukundin: »Sogar Ihre Rechnung sieht schön aus!«

Mehr geht nicht. Danke an alle!

 

Stockholm vs. Hamburg

Soo schnarchnasig, wie Hamburg sich in diesem Film den Touristen präsentiert, ist die Hansestadt dann doch nicht.

Falls Sie jetzt noch nicht eingeschlafen sind:

Dass Stadtmarketing per Video viel viel besser sein kann, zeigt Stockholm in vielen Beiträgen im eigenen YouTube-Kanal (http://www.youtube.com/user/Stockholm). Hier ein herausragendes Beispiel, gerade ausgezeichnet auf der ITB:

 

Heavy Rotation

Die Idee: Bildende Künstler und Designer aus aller Welt versammeln sich abwechselnd in einem Twitter-Account und berichten in 140 Zeichen über ihre Erlebnisse und Ideen.

Der Name: @createandrotate

Die Umsetzung: Innerhalb von 14 Tagen zusammen mit Katja Frauenkron: Twitter, Website, Werbetrommel.

Am 28. Oktober 2012 geht es los: Über 52 Wochen wird jede Woche jemand anders twittern, von irgendwo her aus der kreativen Welt. Wer selber mitmachen will oder jemand vorschlagen möchte, meldet sich gerne hier.

»Willkommen nach Schweden!«

Vor einigen, eher vielen Jahren tauchten in einem schwedischen Werbespot Außerirdische auf und wurden von der netten älteren Kioskbesitzerin mit den obigen Worten auf deutsch – im schwedischem Werbefernsehen – begrüßt. Lassen wir mal offen, ob das Absicht war oder es keiner in der Agentur besser wusste…

Facebook bietet bei fremdsprachigen Einträgen immer an, diese übersetzen zu lassen. Heute habe ich das mal ausgetestet mit einem Text, den das Stockholmer Freilichtmuseum (und Austragungsort des fabelhaften »Allsång«) Skansen bei Facebook gepostet hatte. Im Original: »Hallå! Är det några som är kvar uppe vid Sollidenscenen efter skyfallet? Vilket åskoväder som passerade förbi! Ni har väl inte spolats bort?«

Die Übersetzung (kommt von Microsofts Bing): »Hallo! Gibt es etwaige verbleibende Aufwand bei Solar Liden Szene nach Skyfallet? Welche Åskoväder die übergangen! Weggespült Sie haben nicht?«

Was für ein unverständliches Kauderwelsch! Besser, aber auch noch nicht gut, macht es Googles Übersetzer»Hallo! Gibt es irgendwelche, die sich auf der Bühne Solliden werden nach dem Regenguss noch übrig? Was für ein Gewitter, die vorübergingen! Sie haben nicht weggespült?«

Man sieht also: Nicht alles können uns die Maschinen abnehmen. Gut so.

Richtiger wäre übrigens in etwa: »Hallo! Ist da noch irgend jemand oben bei der Solliden-Bühne nach dem Regenguss? Was für Unwetter, die da vorbeizogen! Ihr seid hoffentlich nicht weggespült worden?«

Organisieren und Strukturieren

Nach einem knappen Jahr Vorlaufzeit fand am 29. Februar die erste Veranstaltung der InDesign User Group Hamburg statt. Auf dem Hausboot der FSG – Freien Schule für Gestaltung trafen sich knapp 70 InDesign-Anwender, um vom weltweit anerkannten Experten Rufus Deuchler mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, aus InDesign direkt für iPad & Co zu gestalten.

Für das fünfköpfiges Orga-Team galt es im Vorfeld einiges zu planen und manches zu improvisieren: Vor allem die Raumsuche hat uns viel beschäftigt, denn eine Location zu finden, die Platz für so viele Menschen bietet und gleichzeitig nichts kostet, war nicht leicht. Umso mehr freuen wir uns, mit dem Hausboot der FSG einen sehr ungewöhnlichen und zugleich durch und durch hanseatischen Veranstaltungsraum gefunden zu haben.

Bei der Organisation der Veranstaltung profitierte ich von meinen Erfahrungen als Regionalsprecher für die AGD – Allianz deutscher Designer e.V. Auch dort gilt es, Räume zu organisieren, das ganze Drumherum zum Blick zu behalten und den Abend zu moderieren. Auch wenn ich diesmal durch eine Erkältung ziemlich angeschlagen war, kann ich sagen, dass mir das Spaß macht. Organisieren und Strukturieren gehören zu meinen Stärken.

Ohne meine Mitstreiter wäre aber eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht zu schaffen gewesen. Ein großes Dankeschön geht darum an Mara Saueracker, Christof Rickmann, Dirk Rexer und Jörg Maassen.

Wenn auch Sie mit InDesign arbeiten und mehr über die Möglichkeiten den Software erfahren möchten, kontaktieren Sie mich gerne oder registrieren Sie sich bei der InDesign User Group. Dann werden Sie automatisch über den nächsten Termin (voraussichtlich Anfang Mai) informiert und genießen darüber hinaus noch ein paar Vorteile (z.B. Rabatt bei iStockphoto): http://www.indesignusergroup.com/chapters/hamburg/ 

 

 

 

 

 

 

Das Foto zeigt Rufus Deuchler bei seinem informativen Vortrag.

CI vs. CD

Oftmals höre ich bei Vorträgen, Seminaren oder Workshops vor allem von Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten, einen ärgerlichen Fehler: Immer wieder wird da von »CI« geredet, wenn doch eigentlich »CD« gemeint ist. Ich kläre auf:

Die Coporate Identity (=»CI«) eines Unternehmens beschreibt dessen Werte, Ziele und Selbstverständnis – oftmals schriftlich fixiert, z.B. in einem »Leitbild«.

Das Corporate Design (=»CD«) ist ein Teilbereich der CI und beinhaltet das Erscheinungsbild des Unternehmens. Also Logo, Schrift, Werbemittel, Geschäftsausstattung, Website, gegebenenfalls Verpackungen etc., die alle aufeinander abgestimmt sind und so der Identität des Unternehmens, der CI, ein Gesicht geben.

(Im angelsächsischen Bereich sieht das etwas anders aus, aber da sind wir ja nicht…)