Die KollegInnen Heike Burch, Klaas Posselt und Stephan Mitteldorf veranstalten seit 2010 die InDesign User Group Berlin. Ähnlich wie ich hier in Hamburg laden sie ExpertInnen ein, die zu einem Thema rund um InDesign und Publishing praxisnahe Vorträge halten – oder sie teilen ihr eigenes Wissen.

Gemeinsam mit den dreien habe ich in der ersten Jahreshälfte darüber nachgedacht, wie man das Konzept der IDUGs weiterentwickeln kann. Daraus resultierte ein Experiment: Am 13.10.2017 traf man sich zwar wie üblich in den Räumen der Druckerei Laserline, aber danach war (fast) alles anders: Statt »Frontalunterricht« gab es eine Art Barcamp. Zunächst wurden Themen gesammelt, die die anwesenden mehr als 30 InDesign-NutzerInnen interessierten. Mit kleinen Aufklebern konnte dann jeder seine Wunschthemen markieren und anschließend wurde in vier kleinen Kreisen an den meistgewünschten Themenkomplexen lebhaft diskutiert, erklärt und teilweise auch direkt am Rechner veranschaulicht. Die vier Top-Themen waren: Tabellen, WordPress, eBooks und GREP – also nicht nur InDesign-Themen!

Heike hat zur Veranstaltung auch gebloggt und als Resümee zwei Workshops entwickelt, um bestimmte Themen tiefgründiger zu behandeln. Ich war auch vor Ort, um die KollegInnen zu unterstützen, Fotos zu machen und die Veranstaltung zu beobachten, um so Rückschlüsse für meine zukünftige Arbeit in der InDesign User Group Hamburg zu ziehen. Der Besuch war sehr aufschlussreich und mein Fazit durchgehend positiv.

Knapp eine Woche später habe ich die IDUG Hannover besucht. Auch dort ist Organisator Ronny Willfahrt am überdenken, wie die Veranstaltung noch besser werden kann. Im Anschluss an einen spannenden Vortrag von Hans Schwab, der über 40 Jahre die Produktion des Magazins »korrespondenz« für den Landesjugendring Niedersachsen begleitet hat, wurde darüber diskutiert, welche Themen, welche Veranstaltungsformen und welche Maßnahmen zur Stärkung des Community-Gedankens sinnvoll sein könnten. Auch hier erhielt ich wertvolle Anregungen und werde mit allen Beteiligten im regen Austausch bleiben, um auch »meine« Veranstaltungen in Hamburg weiter zu entwickeln.

Mein altes Motto bleibt dementsprechend weiter aktuell: Neugierig bleiben!