Spam

In letzter Zeit häufen sich Probleme, bei denen E-Mails, die an meine Büro-E-Mail-Adresse geschickt werden, als unzustellbar zurück kommen. Wie ich nach einiger Recherche heraus gefunden habe, ist der Sachverhalt wohl folgendermaßen*:

Erst mal etwas Theorie: Im Internet wird jedem Computer eine sogenannte IP-Nummer zugewiesen, beispielsweise 126.182.89.12. Da es aber viel mehr Internet-Teilnehmer gibt als durch die Kombination von vier Zahlen reproduzierbare IP-Nummern, werden von den Internet-Providern (wie Telekom, O2, KabelDeutschland usw.) mehrere Kundenzugänge zusammen gefasst und mehrere Kunden des Providers schreiben E-Mails und surfen im WWW mit der selben IP (und nur intern beim Provider werden die dann auseinander gebröselt).

Nun kann es passieren, dass ein anderer Kunde Ihres Providers absichtlich oder auch unwissentlich (wenn sein Account gehackt wurde) Spam-Mails verschickt, und das dann über die gleiche IP, die auch Ihnen zugewiesen wurde. Wird das von einem der vielen Spam-Blocker-Dienste erkannt, wird die ganze IP gesperrt, und damit leider auch Ihre E-Mail für unzustellbar erklärt.

Offenbar ist »Spamcop« – die Firma, mit der mein Provider für klute.se zusammen arbeitet – besonders gründlich und entdeckt viele solcher Fälle.

Was ist zu tun?

1. Melden Sie Ihrem Provider, dass Ihre E-Mail geblockt wurde und senden Sie die entsprechende Meldung von Spamcop (oder anderen Spam-Blockierern, von denen Sie eine Nachricht erhalten) an die entsprechende Hotline Ihres Providers. Jeder Provider hat leider unterschiedlich lange Reaktionszeiten, bis das Problem gelöst ist.**

2. Rufen Sie mich an und ich nenne Ihnen dann eine Ersatz-E-Mail-Adresse, an die Sie Ihre E-Mail schicken können, bis das Problem behoben ist.

* Falls meine Erläuterungen technisch unsauber sind, bitte ich um Nachsicht. Meine Kernkompetenzen liegen dann doch woanders.

** Wie ich von O2 erfuhr, kann dort auch helfen, den eigenen Internet-Router für 10 Minuten vom Netz zu nehmen. Danach weist O2 Ihnen automatisch eine neue IP zu, die dann (hoffentlich) kein »Bösewicht« mitbenutzt. Ob dieser Trick auch bei anderen Internet-Providern funktioniert, kann ich nicht sagen.