Haltung zeigen

Ende 2015 schrieb ich hier im Blog dies*:

Von Anfang an meiner Selbstständigkeit war es mir ein Bedürfnis, Mitglied eines Berufsverbandes zu sein. Meine Hauptmotivation dafür war und ist, in einem Zusammenschluss mit Gleichgesinnten an der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen selbstständiger Designer mitzuwirken. Dazu gehört u.a. Lobbyarbeit, durch die die Wertschätzung von Design bei unseren Auftraggebern aus Wirtschaft, Kultur und Politik erhöht werden soll. (Frank Wagner hat zum Thema »Wert von Design« ein gutes Buch geschrieben.)

Das gilt unverändert.

Um an diesen Zielen zu arbeiten, habe ich entschieden, mich nach einem Jahr Verbands-Abstinenz dem Berufsverband der Kommunikationsdesigner (BDG) anzuschließen. Wichtigstes Kriterium ist für mich dabei, dass der BDG es so wie ich sieht: Als Kommunikationsdesigner bin ich Unternehmer (und kein Künstler), der seinen Auftraggebern einen Mehrwert verschafft (und nicht nur Sachen »anhübscht«)

Ich bin optimistisch, dass es dem BDG gelingt, die damit verbundene Haltung durch langfristige, nachhaltige (Lobby-)Arbeit auch bei den Entscheidern in Politik und Wirtschaft – den Auftraggebern also – zu verankern. Gerne trage ich meinen Teil dazu bei. Mal sehen, wo und wie ich mich diesbezüglich im Verband einbringen kann.

Und warum es grundsätzlich wichtig und richtig ist, Mitglied (s)eines Berufsverbands zu sein, erläutere ich dann mal an anderer Stelle.


* Den Text hatte ich Ende 2015 anlässlich meines Austritts aus der »Allianz deutscher Designer« (AGD) verfasst. Die AGD ist der andere deutsche Berufsverband für Designer, krankt aber einerseits am grundsätzlichen Konstrukt (jede/r darf Mitglied werden, auch Nicht-Designer unabhängig von Beruf und Professionalität) und andererseits am handelnden Personal.

 

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