Was gehört auf den Briefbogen?

Mich erreichte die Anfrage eines Fotografen, der im Zuge der SEPA-Umstellung (schon dran gedacht?) auf seinem Briefpapier nun auch seine Social-Media-Links unterbringen wollte. Bei ihm sind das Xing, Facebook, Myspace und ein externer Blog. Bei anderen kämen hier vermutlich noch Google+, LinkedIn, Pinterest, Flickr oder Instagram aufs Papier. Was davon ist aber wirklich sinnvoll auf dem eigenen Briefbogen?

Noch immer bieten nicht alle »sozialen Dienste« den Usern leicht zu merkende Links an; mein LinkedIn-Account versteckt sich beispielsweise hinter http://www.linkedin.com/pub/rainer-klute/70/692/227. Das will und wird niemand vom Briefbogen abtippen. 

Allgemein empfehle ich, auf dem Briefbogen ganz auf die Angaben zu Facebook, Xing und Co. zu verzichten. Wichtig ist der Link zur eigenen Website*, von wo aus der interessierte Besucher dann schnell mit einem Klick zu den jeweiligen Präsenzen in den sozialen Netzwerken gelangen sollte.

Natürlich muss von Fall zu Fall, von Firma zu Firma individuell geschaut werden, ob einige Angaben nicht doch sinnvoll sind: Bei einem Fotografen könnte Flickr richtig sein, bei einer Social-Media-Agentur selbstverständlich Facebook (und einiges mehr).

Damit der Briefbogen aber nicht durch zu viele Links zu unübersichtlich und überfüllt wird, reicht oftmals die Angabe, dass man bei einem bestimmten Dienst dabei ist – ohne den ausführlichen Link. Das jeweilige Logo der verschiedenen Anbieter reicht aus; gerne auch in einer farbig reduzierten, also schwarz-weißen oder grauen Version, damit das Auge des Briefpapier-Betrachters nicht vom (wichtigeren) Logo des Brief-Absenders abgelenkt wird.

 

* Übrigens können Sie auf das »http://« und das erklärende »Website« auf dem Briefbogen gerne verzichten. Braucht kein Mensch mehr.