InDesign: Wofür »Anleitungen.txt« (dann doch) nützlich ist

Vorgeschichte: InDesign bietet die Möglichkeit, beim Verpacken einer Datei auch einer sogenannte »Druckanleitung« zu erstellen. Die dabei entstandende Datei »Anleitungen.txt« enthält allerhand Informationen über die InDesign-Datei und über alle Elemente, die in dem Dokument genutzt werden. Gebraucht hat man diese Datei eigentlich nie. Druckereien bekamen sowieso immer ein druckoptimiertes PDF statt offener Daten geliefert. Dementsprechend war Adobe auch schnell bereit, mein »Feature Request« umzusetzen und das Erstellen der Anleitung nicht mehr immer automatisch zu machen, sondern nur, wenn ein entsprechendes Häkchen gesetzt wurde.

Nun ist meiner Kollegin Heike Burch bei unserem gemeinsamen Projekt, InDesign-Templates für einen Verlag zu  erstellen, doch eine sinnvolle Anwendung für Anleitungen.txt untergekommen: Sollen beim Verpacken auch die Schriften mit in das Paket (bzw. genauer: den Ordner), werden Schriften von Adobe, die vom Online-Server Adobe Fonts bereitgestellt und aktiviert werden, aus lizenzrechtlichen Gründen natürlich nicht kopiert. Aber sie werden in Anleitungen.txt aufgelistet:

Idealerweise würde hier noch aufgeführt werden, von woher die nicht verpackte Schrift lizenziert wurde, so dass der/die Empfänger*in des Pakets das leichter nachvollziehen und seiner-/ihrerseits lizenzieren kann. Das wäre dann vielleicht ein neues »Feature Request«. :-)

Heike hat dazu auch etwas geschrieben: Link