»Willkommen nach Schweden!«

Vor einigen, eher vielen Jahren tauchten in einem schwedischen Werbespot Außerirdische auf und wurden von der netten älteren Kioskbesitzerin mit den obigen Worten auf deutsch – im schwedischem Werbefernsehen – begrüßt. Lassen wir mal offen, ob das Absicht war oder es keiner in der Agentur besser wusste…

Facebook bietet bei fremdsprachigen Einträgen immer an, diese übersetzen zu lassen. Heute habe ich das mal ausgetestet mit einem Text, den das Stockholmer Freilichtmuseum (und Austragungsort des fabelhaften »Allsång«) Skansen bei Facebook gepostet hatte. Im Original: »Hallå! Är det några som är kvar uppe vid Sollidenscenen efter skyfallet? Vilket åskoväder som passerade förbi! Ni har väl inte spolats bort?«

Die Übersetzung (kommt von Microsofts Bing): »Hallo! Gibt es etwaige verbleibende Aufwand bei Solar Liden Szene nach Skyfallet? Welche Åskoväder die übergangen! Weggespült Sie haben nicht?«

Was für ein unverständliches Kauderwelsch! Besser, aber auch noch nicht gut, macht es Googles Übersetzer»Hallo! Gibt es irgendwelche, die sich auf der Bühne Solliden werden nach dem Regenguss noch übrig? Was für ein Gewitter, die vorübergingen! Sie haben nicht weggespült?«

Man sieht also: Nicht alles können uns die Maschinen abnehmen. Gut so.

Richtiger wäre übrigens in etwa: »Hallo! Ist da noch irgend jemand oben bei der Solliden-Bühne nach dem Regenguss? Was für Unwetter, die da vorbeizogen! Ihr seid hoffentlich nicht weggespült worden?«